Welt retten für Einsteiger*innen.

Freiwilliges Ökologisches Jahr in Baden-Württemberg.

Der einfachste Einstieg ins Weltretten? Das FÖJ.

Welt retten klingt groß? Muss es nicht: Natur schützen, Tiere versorgen, im Waldkindergarten mithelfen. Oder einfach rausfinden, was du willst.

Du brauchst für das Freiwillige Ökologische Jahr noch keinen fertigen Plan. Nur Neugier. Und Lust dazu, etwas zu verändern. Du arbeitest in einem Team, in einer sinnstiftenden Tätigkeit und je nach Einsatzstelle draußen oder drinnen. Du bekommst dabei Geld und wächst über dich hinaus. Und vielleicht findest du dabei genau das, was dich begeistert.

Freiwilliges Ökologisches Jahr: Echt statt Blabla.

Du zählst, nicht dein Zeugnis.

Du bist 16–26 und hast die Schulpflicht erfüllt? Dann kannst du starten, egal mit welchen Noten, Abschlüssen oder welcher Konfession.

Monatliches Taschengeld.

Du bekommst 350 € Taschengeld, 100 € für Verpflegung, freie Unterkunft oder 50 € extra. Plus: bis zu 70 € für Bus und Bahn, je nach Einsatzstelle.

Hohe Flexibilität.

Los geht’s meist im September. Aber oft geht auch früher oder später noch was. Dein Freiwilligendienst dauert 6 bis 12 Monate, Verlängerung auf 18 Monate ist möglich.

Komplett versichert.

Kranken-, Renten-, Pflege- und Unfallversicherung – alles läuft für dich.
 Du bist komplett abgesichert, ohne extra Papierkram.

Urlaub & Vergünstigung.

Du hast 30 Tage Urlaub. Und mit dem Freiwilligenausweis gibt’s Rabatte für Bus, Bahn, Kino, Schwimmbad und Kultur. Weil Gutes tun auch gut tun darf.

Pluspunkte für die Zukunft.

Du willst es offiziell? Gibt’s! Zeugnis, Vorpraktikum fürs Studium oder Ausbildung, sogar fürs Fachabi kann dein FÖJ angerechnet werden.

So einfach ist dein Start in’s FÖJ.

Du willst was bewegen! Wir machen dir den Einstieg leicht:

Du suchst dir eine Einsatzstelle aus oder überlegst dir einfach nur, in welchem Bereich du dein FÖJ machen willst. Und dann? Das erklären wir dir Schritt für Schritt.

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Bewerben

Such dir in der Stellenbörse was Passendes und schick deine Bewerbung online über unser Bewerbungsformular ab. Auch ohne Plan, kannst du dich ganz unverbindlich bewerben.

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Beratungsgespräch

Nach Eingang deiner Bewerbung melden wir schnellstmöglich bei dir.  Danach lernen wir uns telefonisch oder online kennen und besprechen, was für dich passt.

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Hospitation

Nach der Beratung hospitierst du in der Einsatzstelle, die wir gemeinsam ausgewählt haben. Das heißt, du verbringst einen Probetag in der Einsatzstelle und lernst die Arbeit kennen.

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Los geht's

Wenn’s nach der Hospitation für dich und die Einsatzstelle passt: Willkommen im FÖJ! Die weiteren Formalitäten klären wir dann gemeinsam.

Hier kannst du die Welt ein bisschen besser machen.

FÖJ in der Natur mit Kindern oder Menschen mit Beeinträchtigung.

mit Kindern im Waldkindergarten, Jugendfarm, Stadteilbauernhof, Schulbauernhof, Umweltbildungszentrum, Abenteuerspielplatz, mit Menschen mit Beeinträchtigung in Landwirtschaft, Gärtnerei, Biohof, Landschaftspflege.

FÖJ mit Tieren, sowie in der Land- und Forstwirtschaft

Forstamt, Biohof, Käserei, Landschaftspflege, Landwirtschaft, Biosphärengebiet, Gärtnerei.

FÖJ in Verbänden, bei Ämtern und in der Forschung.

Ökoinstitut, Klima-/ Energieagenturen, Recycling-Unternehmen, BUND, NABU, Haus des Waldes, Forschung: Forschung zu Klimawandel, Biodiversität, Geoökologie

Stellenübersicht

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Umkreis

10 km

Beginn

Info: Wir brauchen nach Eingang deiner Bewerbung mindestens 6 Wochen, bis dein Freiwilligendienst frühstens beginnen kann.

Beschäftigungsart

Einsatzbereiche

Unterkunft vor Ort

Info: Zeigt Stellen mit möglicher Unterkunft. Verfügbarkeit bitte direkt bei Einrichtung erfragen.

Führerschein benötigt

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Mehr als Praxis: Deine Zeit fürs Lernen und Wachsen

Zu deinem Freiwilligendienst gehören auch Bildungstage, darunter vier Seminarwochen mit Übernachtung und Verpflegung sowie digitale Seminartage. In einer festen Gruppe tauschst du dich aus, bringst eigene Ideen ein und reflektierst dein FÖJ. Deine Seminarleitung begleitet dich durch das Jahr. Zusätzlich wählst du aus vielen Online-Thementagen, je nach Dauer deines Dienstes, passende Themen selbst aus.

Geschichten aus dem Freiwilligen Ökologischen Jahr.

Johanna | FÖJ im Forstbetrieb

Du hast Fragen?

Hier im FAQ klären wir die häufigsten Fragen. Ist noch was offen? Dann kontaktiere uns einfach.

Frag uns!

Was ist ein Freiwilliges Ökologisches Jahr?

Ein FÖJ ist ein Freiwilliges Ökologisches Jahr. Dabei engagierst du dich für Natur, Umwelt, Nachhaltigkeit oder ökologische Projekte.

Du sammelst praktische Erfahrungen, lernst neue Aufgaben kennen und bekommst Einblicke in den Arbeitsalltag. Vorkenntnisse brauchst du nicht. Es geht darum, mitzumachen, Neues auszuprobieren und herauszufinden, ob ein Beruf rund um Umwelt und Nachhaltigkeit zu dir passt.

In vielen Einsatzstellen kannst du beides verbinden: den Einsatz für Mensch und Umwelt. Zum Beispiel in einem Waldkindergarten oder auf einem Schulbauernhof.

Was ist der Unterschied zwischen FÖJ und FSJ?

Der größte Unterschied liegt im Einsatzbereich. Beim FSJ arbeitest du meistens im sozialen Bereich, zum Beispiel mit Kindern, Jugendlichen, älteren Menschen oder Menschen mit Behinderung. Beim FÖJ geht es um ökologische Themen wie Natur, Umwelt, Nachhaltigkeit oder Klimaschutz.

Rechtlich sind sich FSJ und FÖJ sehr ähnlich. Beide sind nach der Vollzeitschulpflicht bis 27 Jahre möglich und laufen über das Jugendfreiwilligendienstgesetz. Bei 12 Monaten Freiwilligendienst gehören 25 Bildungstage dazu.

Bei der Diakonie Württemberg bekommst du in beiden Diensten dieselben Leistungen. Heißt für dich: Mensch oder Umwelt? Du entscheidest, was besser zu dir passt.

Was macht man in einem FÖJ?

In einem FÖJ engagierst du dich für Natur, Umwelt und Nachhaltigkeit. Was genau du machst, hängt von deiner Einsatzstelle ab.

Du kannst zum Beispiel Tiere versorgen, im Waldkindergarten mithelfen, in einer Gärtnerei arbeiten oder bei der Landschaftspflege und Landwirtschaft unterstützen. Auch Einsätze in der Umweltbildung, Forschung, im Klima- und Naturschutz sind möglich – zum Beispiel auf Biohöfen, in Forstämtern, Jugendfarmen, Umweltbildungszentren oder bei Organisationen wie BUND oder NABU.

Zu deinem FÖJ gehören außerdem Bildungstage. Dort triffst du andere Freiwillige, tauschst Erfahrungen aus und beschäftigst dich mit Themen rund um Umwelt, Gesellschaft und deinen Freiwilligendienst.

Du musst dafür kein Umwelt-Profi sein. Neugier und Lust, Neues zu lernen, reichen völlig aus.

Welche Einsatzbereiche gibt es im FÖJ?

Bei der Diakonie gibt es viele verschiedene Einsatzbereiche in Natur, Umwelt und Nachhaltigkeit. Zum Beispiel Biohöfe, Forstämter, Jugendfarmen, Umweltbildungszentren, Klima- und Energieagenturen, BUND oder NABU, Landwirtschftliche Betriebe, Waldkindergarten. Du musst bei einer Bewerbung jedoch nicht wissen, welcher Bereich perfekt zu dir passt. Schau dir unsere Stellen an und finde deinen Platz.

Muss ich mich mit Umwelt- oder Naturschutz schon gut auskennen?

Überhaupt nicht. Du musst dafür noch kein Umwelt-Profi sein. Neugier reicht. Den Rest lernst du unterwegs.

Bringt mir ein FÖJ was, wenn ich später etwas mit Umwelt, Nachhaltigkeit oder Klimaschutz studieren möchte?

Ja, auf jeden Fall. Im FÖJ bekommst du praktische Einblicke in Bereiche wie Natur- und Umweltschutz, Landwirtschaft, Umweltbildung, Klimaschutz, Energie, Forschung oder die Arbeit mit Tieren. So findest du heraus, welche Themen dich wirklich interessieren und was zu dir passt.

Das ist besonders hilfreich, wenn du später etwas mit Umwelt, Nachhaltigkeit oder Klimaschutz studieren oder in diesem Bereich arbeiten möchtest. Du sammelst wertvolle Erfahrungen, lernst Arbeitsabläufe kennen und kannst bei Bewerbungen zeigen: Du interessierst dich nicht nur für das Thema, sondern hast schon selbst mit angepackt.

Wir das FÖJ bei Bewerbungen oder fürs Studium anerkannt?

Auch bei Bewerbungen ist ein FÖJ ein echtes Plus. Du zeigst, dass du Verantwortung übernimmst, im Team arbeiten kannst und Erfahrungen im Umgang mit Menschen gesammelt hast. Am Ende erhältst du eine Bescheinigung über deine Dienstzeit und ein qualifiziertes Zeugnis für deine Bewerbungsunterlagen.

Ein Freiwilligendienst kann auch für dein Studium Vorteile bringen. Wenn du bereits eine Studienplatzzusage hast, darf dir durch den Freiwilligendienst kein Nachteil entstehen. Viele Hochschulen berücksichtigen ihn außerdem im Auswahlverfahren, erkennen ihn als Wartezeit an oder rechnen ihn in bestimmten Studiengängen sogar als Vorpraktikum an.

Und vielleicht das Wichtigste: Du entwickelst dich persönlich weiter. Du lernst neue Menschen kennen, entdeckst neue Stärken und gewinnst Erfahrungen, die dich weit über deinen Freiwilligendienst hinaus begleiten.

Wie viel Taschgeld bekommt man im FÖJ?

Bei uns bekommst du aktuell 500 Euro im Monat: 350 Euro Taschengeld, 100 Euro Zuschuss für Verpflegung und 50 Euro Geldersatzleistung für Unterkunft. Wenn dir deine Einsatzstelle eine kostenfreie Unterkunft stellt, entfällt der Unterkunftsbetrag.

Manche Einrichtungen zahlen zusätzlich einen Mobilitätszuschuss, zum Beispiel fürs Deutschlandticket. Maximal sind das 70 Euro. Deine Einsatzstelle übernimmt außerdem die Sozialversicherungsbeiträge. Fahrtkosten zur Hospitation und zu den Bildungstagen werden ebenfalls übernommen.

Kindergeld ist in der Regel weiterhin möglich, wenn du unter 25 bist. Auch in der Übergangszeit zwischen Schule und Freiwilligendienst kann es Kindergeld geben, meistens bis maximal vier Monate.

Krankenversichert bist du während deines Freiwilligendienstes gesetzlich. Die Beiträge übernimmt deine Einsatzstelle. Deine Familienversicherung pausiert in dieser Zeit meist und kann danach oft weiterlaufen.

Bei Teilzeit verringert sich das Taschengeld entsprechend.

Wie läuft die Bewerbung ab?

Ganz entspannt in vier Schritten. Zuerst bewirbst du dich online. Du kannst direkt eine Einsatzstelle auswählen oder nur angeben, welche Richtung dich interessiert. Noch keinen Plan? Auch okay. Dann lässt du die Felder einfach frei.

Nach deiner Bewerbung bekommst du eine Eingangsbestätigung per E-Mail. Schau sicherheitshalber auch in deinen Spam-Ordner. Danach melden wir uns bei dir, geben dir alle wichtigen Infos und schauen gemeinsam, welche Einsatzstelle zu dir passen könnte.

Dann kannst du hospitieren. Das heißt: Du arbeitest einen Tag mit, lernst das Team kennen und bekommst ein Gefühl für die Aufgaben.

Wenn es für dich passt, klären wir alles Weitere. Und dann kann dein Freiwilligendienst starten. Hier kannst du dir unsere Stellen anschauen, vielleicht ist ja gleich was für dich dabei!

Wann sollte man sich für ein FÖJ bewerben?

Bei uns gibt es keine feste Bewerbungsfrist. Trotzdem gilt: Je früher du dich bewirbst, desto größer ist die Auswahl an Einsatzstellen.

Die meisten FÖJ-Einsätze starten im September. Aber auch ein früherer oder späterer Start ist oft möglich. Bewirb dich einfach, dann schauen wir gemeinsam.

Manchmal liegen zwischen Bewerbung und Start nur vier Wochen. Besser ist aber: Gib uns und dir etwas mehr Zeit. Ein guter Richtwert sind mehrere Monate vor deinem Wunschstart. Dann bleibt genug Raum für Beratung, Hospitation und Vereinbarung.

Kann ich mich erstmal informieren, ohne mich gleich zu bewerben?

Klar. Wenn du Fragen hast, schreib uns einfach im Chat.

Die Bewerbung ist erstmal unverbindlich. Nach dem Absenden melden wir uns bei dir und du kannst alles fragen, was noch offen ist. Deine Angaben helfen uns, dich gut zu beraten. Und wenn du dich wirklich für einen Freiwilligendienst entscheidest, geht es schneller, weil wir deine Infos schon haben.

Junge Frau erzählt von ihrem Freiwilligendienst.

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BFD / FSJ

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